Oberflächenschäden durch Reinigungs- und Desinfektionsmittel

In den Empfehlungen zur Behandlung von Oberflächen – und damit zur Sicherstellung einer Ungefährlichkeit von Oberflächen im Sinne der drohenden Gefahr einer Infektion über das Berühren (Schmierinfektion) – wird ein häufigeres Reinigen empfohlen. Bei „High-Touch-Flächen“ lautet die Empfehlung gar, eine regelmäßige Desinfektion dieser Flächen vorzunehmen. Aber man sollte aufpassen: Es können Oberflächenschäden durch Reinigungsmittel und Oberflächenschäden durch Desinfektionsmittel entstehen.

Reinigung und Desinfektion – das Kunststoff-Problem

Was sind „High-Touch-Flächen“? Dazu zählen: Lichtschalter, Handläufe, Tresenoberflächen, Aufzugsschaltflächen und z.B. Türgriffe, Türklinken, Bedienfelder von Klimaanlagen etc.. Aber auch die momentan in Pandemie-Zeiten überall verwendeten Schutzschilde an Supermarktkassen, Hotelempfängen und Theken aller Art sind letztlich Flächen, welche täglich gereinigt und desinfiziert werden sollen, da diese durch das permanente „Anatmen“ mit einem aerogen übertragenen Virus stark kontaminiert werden.

Particular attention should be paid to environmental cleaning of high-touch surfaces and items, such as light switches, bed rails, door handles, intravenous pumps, tables, water/beverage pitchers, trays, mobile cart rails and sinks, which should be performed frequently. However, all touchable surfaces should be disinfected.

Cleaning and disinfection of environmental surfaces in the context of COVID-19 –  COVID-19: Infection prevention and control / WASH – https://www.who.int/

Das Problem an den genannten „High-Touch-Flächen“ ist aber, dass sie im überwiegenden Fall aus Kunststoffen bestehen. Kunststoffe beinhalten, damit Sie biegsam, formbar und haltbar werden, Weichmacher. Häufig sind die verwendeten Desinfektionsmittel alkoholbasiert und besitzen einen Anteil von über 75% Alkohol. Aber auch typische Glasreiniger, welche häufig bei der Reinigung der Schutzschilde zum Einsatz kommen, beinhalten praktisch immer Alkohol. Dieser Alkohol löst aus den Kunststoffen die wichtigen Weichmacher heraus und dies führt unweigerlich zu einer schrittweisen „Austrocknung“ der Kunststoffoberflächen. Die Oberflächen erhalten ein marmoriertes Aussehen, werden brüchig und in den mikroskopisch kleinen Rissstellen können sich Verschmutzungen ansammeln und das Aussehen, aber auch die Funktion der Teile, empfindlich stören. Diese Prozesse sind nicht reversibel und damit muss alles dafür getan werden, um diese Schädigungen zu verhindern. Denn „was hin ist, ist hin“.

Welche Lösungen gibt es zur Verhinderung der Schädigungen?

Die verwendeten Mittel in der Reinigung und insbesondere in der Desinfektion müssen so beschaffen sein, dass keine Oberflächenschäden durch Sie entstehen. Das heißt, die verwendeten Reinigungs- und Desinfektionsmittel, aber auch die zum Einsatz kommenden Reinigungstextilien und Geräte, müssen auf die zu bearbeitende Fläche abgestimmt werden.

  1. Im Bereich der Reinigungsmittel lautet eine klare Empfehlung auf z.B. Alkohol und andere Lösemittel beinhaltende Mittel (sogenannte Glanzreiniger oder Glasreiniger) zu verzichten. Diese sollten nur für Glasflächen oder andere gegen Lösemittel unempfindliche Oberflächen verwendet werden.
  2. Die eingesetzten Reinigungstextilien dürfen nicht abrasiv wirken – das würde die Oberflächen verkratzen und ebenfalls teils mikroskopisch kleine Schadstellen hervorrufen, welche Verschmutzungen aufnehmen können. Abrasive Reinigungstextilien sind beispielsweise bestimmte Schwämme (insbesondere können auch Verunreinigungen in den Schwämmen abrasiv, also kratzend wirken) aber auch bestimmte Mikrofasertücher (welche vor dem ersten Gebrauch nicht nach Herstellervorgaben behandelt wurden), da z.B. Plexiglasscheiben (Corona-Schutzschilde) sehr empfindlich reagieren können.
  3. Desinfektionsmittel sollten, wie oben beschrieben, auf Alkohole und Lösemittel verzichten. Wird bei Desinfektionsmitteln auf Alkohol verzichtet, so müssen andere Wirkstoffe zur Desinfektion zum Einsatz kommen. Viele alternative Wirkstoffe bilden aber teils klebrige und schmierende Rückstände (Aldehyde, Biguanide QAVs), welche mit Wasser im Anschluss entfernt werden müssen, um zu verhindern, dass eine Wiederanschmutzung schneller erfolgt und somit die Reinigungshäufigkeit ebenfalls angepasst werden muss. Durch eine Entfernung der klebenden Rückstände muss allerdings zusätzliches Wasser mitgeführt werden, es müssen zusätzliche Textilien zum Einsatz kommen und last but not least muss zusätzliche Arbeitszeit für das mindestens feuchte Nachreinigen eingeplant werden.

Desinfektion ohne Oberflächenschäden:

saltisept-dermatest-sehr gut

Saltisept ist dagegen eine attraktive Alternative, da einerseits kein Alkohol zum Einsatz kommt (keine Schädigungen der Oberflächen) und andererseits der einzig mögliche Rückstand nach der erfolgten Desinfektion Natriumchlorid (also Kochsalz) ist. Und dies in einer Konzentration, welche die Oberflächen optisch kaum beeinträchtigt. Sollte doch ein Rückstand zu erkennen sein und störend wirken, kann dieser mit einem trockenen Tuch ohne Einsatz von Wasser entfernt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Saltisept „dermatologisch geprüft“ ist und weder beim Auftrag, noch bei der anschließenden Nutzung, zu Hautirritationen führt.

Der Wirkstoff Natriumhypochlorit in Saltisept wirkt viruzidbakterizid und sporizidlevurozid und fungizid. Saltisept ist außerdem kein Gefahrstoff und nicht brennbar. Es enthält weder Farb-, Konservierungs– sowie Duftstoffe, noch AlkoholTensideAldehyde oder Phenole. Saltisept ist außerdem dermatologisch getestet.

Für die Desinfektion von „high-touch-Flächen“ empfiehlt es sich, Sprühflaschen mitzuführen. Damit können Sie das Tuch einsprühen und haben zudem die Möglichkeit, die Fläche direkt ausreichend zu befeuchten. Zum Nachfüllen der Sprühflaschen eigenen sich Kanister in Verbindung mit einem Auslaufhahn. Sie kennen Saltisept noch nicht? Dann ist unser Neukundenangebot genau das richtige für Sie!

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