Der schmale Grat zwischen Behandlung und Doping im Pferdesport

Gravierende oder auch länger anhaltende Erkrankungen und schwere Verletzungen beim Pferd sollten stets von einem Tierarzt behandelt werden. Besonders für verschreibungspflichtige Medikamente und deren Dosierung ist er der richtige Ansprechpartner. Lediglich kleine, leichte Verletzungen und klar einzuordnenden Krankheitssymptome, sollten von Ihnen in Eigenregie behandelt werden. Welche Verletzungen und Erkrankungen hierzu zählen und was vor allem Turnierreiter hinsichtlich erlaubter Medikation, Karenzzeit und Doping im Pferdesport wissen sollten, haben wir für Sie zusammengestellt.

Das Wettrennen um den sauberen Sport

Auch im Reitsport ist das Thema Doping leider immer wieder heiß diskutiert in den Medien zu finden. Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI), die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), sowie die nationale und die internationale Antidoping-Agentur NADA und WADA haben die Pflicht dafür zu sorgen, dass sich niemand mit Hilfe unerlaubter Mittel Wettkampfvorteile verschafft und ergreifen so immer wieder neue Regeln und Maßnahmen um den „Sauberen Sport“ zu gewährleisten. Das Ziel ist klar:

Einen Sport ohne Doping (Substanzen, die keinerlei therapeutischen Wert haben, also nie in ein Pferd gehören), und verbotene Medikation (Substanzen, mit denen ein Pferd behandelt werden darf, die aber nicht während eines Wettkampfes vorhanden sein dürfen). Nur ein vollkommen gesundes und fittes Pferd darf bei einem Turnier teilnehmen. Es darf nicht durch Manipulationen zu Höchstleistungen gebracht werden und schon gar nicht auf Kosten seiner Gesundheit. Die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln (ADMR) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sind Bestandteil der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) und schaffen national eine verbindliche Basis, um den Pferdesport als fairen Sport betreiben zu können. Alle Informationen rund um die Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln liefert die FN Broschüre „Fairer Sport – Sicher und sauber durch die Turniersaison“. Zudem stellt sie eine Liste der verbotenen Substanzen und Methoden zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang gibt es einige Begriffe zu erläutern:

  • ADMR-konform: Hier handelt es sich um Substanzen und Methoden, die im Wettkampf erlaubt sind.
  • ADMR-Konflikt: Substanzen, die unter diese Kategorie fallen, sind im Wettkampf verboten.
  • Karenzzeit: Die einzuhaltende Zeitspanne, von der Gabe einer Substanz bzw. der Anwendung einer Methode bis zum Einsatz des Pferdes auf einem Turnier.
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Verletzungen und Erkrankungen, die Sie in Eigenregie behandeln können:

  • Schnitt-, Biss-, Kratz-, und Schürfwunden
  • Floh-, Zecken- und Milbenbisse sowie Bremsen- und Mückenstiche
  • Pilzbefall
  • Ekzeme
  • Schwellungen, Ballentritt und Satteldruck
  • Mauke
  • Strahlfäule

Auch auf Seiten der Reiter hat die Fürsorge für den oftmals geliebten (Sport-)Partner Pferd einen emotionalen, hohen Stellenwert. Kleine Wehwehchen, wie z.B. Biss- und Schürfwunden, die ganz schnell beim artgerechten Auslauf auf der Weide durch das Rangeln und Toben mit den Pferdekumpels entstehen können, beeinträchtigen meist nicht die gesundheitliche Verfassungen um einen Turnierstart auszuschließen. Der Reiter möchte sein Pferd bei der Wundheilung aber optimal unterstützen und Entzündungen und Infektionen vorbeugen. Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe von Wundsalben und Wundpflegesprays ist dabei entscheidend, um später nicht als Medikations- oder Dopingsünder geahndet zu werden. Die allseits zur Wundbehandlung bekannten Blau- oder Alusprays enthalten z.B. häufig verbotene Substanzen.

Zur Behandlung von solchen leichten Verletzungen und den genannten Erkrankungen gibt es aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Präparate. Je nach Zusammensetzung unterscheiden sie sich in ihrer Wirksamkeit und der eventuellen Einhaltung einer Karenzzeit. Grundsätzlich gilt jedoch: Das Pferd sollte mit den effektivsten Mitteln behandelt werden, auch wenn dadurch ein zeitnaher Turnierstart unter Umständen nicht möglich ist. Das Wohl des Pferdes steht an erster Stelle und nicht dessen Nutzbarkeit.

Unter folgendem Link stellt die FN eine ADMR-Suchmaschine zur Verfügung. Hier können Sie beispielsweise nach Inhaltstoffen in Salben, Wundsprays und Futtermitteln suchen und bekommen angezeigt, ob eine ADMR-Konformität vorliegt oder ggf. welche Karenzzeiten eingehalten werden müssen.

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Unser Desinfektions- und Wundpflegemittel Saltisept® wird in vielen Bereichen rund ums Pferd angewendet. So dient es beispielsweise bei der Wundpflege von Biss- und Schürfverletzungen usw., der Huf- und Fellpflege und wird auch erfolgreich in der Inhalations-Therapie eingesetzt.

Des Weiteren ist es möglich Saltisept® auch für die Flächendesinfektion von Stallungen, Futtertrögen, Pferdeanhängern etc. einzusetzen und auch die Putzutensilien können mit Saltisept® zuverlässig und sicher gereinigt und desinfiziert werden.

Der Wirkstoff von Saltisept® beruht auf dem körpereigenen Stoff Natriumhypochlorid. Daher ist die vielfältige Anwendung von Saltisept® ADMR-konform. Karenzzeiten müssen nicht eingehalten werden. Auch für die Haut des Anwenders besteht keine Gefahr, Saltisept ist dermatologisch getestet.

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